Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin

Angebot

Psychiatrische Diagnostik, Behandlung und Begleitung:

In einem ersten Gespräch geht es darum, ein möglichst umfassendes Bild Ihres Anliegens herauszuarbeiten, um entweder bereits mit einer passenden Behandlung zu starten oder aber zuvor noch weitere sinnvolle oder nötige Untersuchungen zu veranlassen. Für den Fall, dass eine medikamentöse Behandlung angestrebt wird, ist es vorteilhaft, wenn Sie einen Blutbefund (wie er z.B. im Rahmen der jährlichen Vorsorgeuntersuchung gemacht wird) und ein EKG bereits zum Erstgespräch mitbringen, falls Sie solche Unterlagen zu Hause haben.

Sollte die gemeinsame Entscheidung getroffen werden, eine medikamentöse Behandlung zu beginnen, vereinbaren wir selbstverständlich einen oder - je nach Bedarf - auch mehrere Folgetermine, um Sie bei diesem Prozess bestmöglich zu begleiten.

 

Schwerpunkte

- ADS, ADHS

- Ängste

- Depression und affektive Störungen

- Zwang

- Psychosomatik

- Persönlichkeitsstörungen


Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADS/ADHS)

 

ADHS und ADS sind neurobiologische Störungen, die bereits im Kindesalter auftreten, aber oft bis ins Erwachsenenalter bestehen bleiben. Sie äußern sich durch Schwierigkeiten in der Aufmerksamkeit, Impulsivität und – im Falle von ADHS – durch eine ausgeprägte Hyperaktivität. Betroffene kämpfen häufig mit Konzentrationsproblemen, innerer Unruhe und Problemen im sozialen sowie beruflichen Umfeld. Handlungen zu beginnen und der Umgang mit Zeit stellen Herausforderungen dar. Eine gezielte Therapie mit Verhaltenstraining, Coaching und ggf. medikamentöser Unterstützung kann helfen, den Alltag besser zu strukturieren und den Leidensdruck deutlich zu senken. Hürden im berufliche Fortkommen durch die Konzentrationsschwierigkeiten können dadurch gesenkt werden. 

 

 


 

Depression und affektive Störungen

 

Affektive Störungen, insbesondere Depressionen, sind durch anhaltende Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und Interessenverlust gekennzeichnet. Oft kommen Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme und körperliche Beschwerden hinzu. Betroffene erleben eine tiefe Hoffnungslosigkeit und ziehen sich aus dem sozialen Leben zurück. Neben Depressionen gehören auch bipolare Störungen zu den affektiven Erkrankungen, die durch deutliche Stimmungsschwankungen gekennzeichnet sind. Psychotherapie, medikamentöse Unterstützung und ein strukturierter Alltag können helfen, wieder Lebensfreude zu entwickeln oder sind in der Rezidivprophylaxe wirksam.

 

 


 

Zwangsstörung

 

Menschen mit Zwangsstörungen erleben unkontrollierbare, wiederkehrende Gedanken (Zwangsgedanken) und verspüren den Drang, bestimmte Rituale oder Handlungen (Zwangshandlungen) auszuführen, um ihre Ängste zu reduzieren. Typische Beispiele sind übermäßiges Händewaschen, Kontrollzwänge oder das ständige Wiederholen bestimmter Abläufe. Zwangsstörungen können das Leben stark einschränken und großen Leidensdruck verursachen, eine Kombination aus Psychotherapie und medikamentöser Behandlung kann

 

 


 

Persönlichkeitsstörungen

 

Persönlichkeitsstörungen sind tief verwurzelte Muster des Denkens, Fühlens und Verhaltens, die das zwischenmenschliche Miteinander erschweren. Betroffene haben oft Probleme mit Selbstwahrnehmung, Emotionen und Beziehungen.  Eine Therapie hilft, aufrechterhaltende Muster zu erkennen und neue Strategien im Umgang mit sich selbst und anderen zu entwickeln.

 

 


 

Angststörungen

 

Angststörungen sind eine der häufigsten psychischen Erkrankungen und äußern sich durch übermäßige Sorgen, Panikattacken oder extreme Angst in bestimmten Situationen (z. B. soziale Phobie oder spezifische Phobien wie Höhenangst). Die Angst kann das tägliche Leben stark einschränken und führt oft zu Vermeidungsverhalten. Therapeutische Ansätze helfen dabei, sich mit seinen Ängsten auseinanderzusetzen und sie auch als Teil von Wachstumsprozessen zu akzeptieren und somit wieder mehr Kontrolle zurückzugewinnen.

 

 


 

Psychosomatische Störungen

 

 

Psychosomatische Störungen sind körperliche Beschwerden, die keine eindeutige organische Ursache haben, um diese Beschwerden ausreichend zu erklären, sondern durch psychische Belastungen ausgelöst oder zumindest verstärkt werden. Dazu gehören chronische Schmerzen, Magen-Darm-Probleme, Herzrasen oder Erschöpfung. Der Körper signalisiert, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Eine Behandlung umfasst häufig eine Kombination aus psychotherapeutischen und medizinischen Ansätzen, um Körper und Geist in Einklang zu bringen.

Kosten

Erstgespräch 150 - 250 Euro (Dauer 1h) - da ich mich am refundierbaren Honorar der Krankenkassa orientiere, kann dieser Preis je nach Kassa abweichen, sodass Sie den allergrößten Teil rückerstattet bekommen.

 

Folgetermine 90 Euro (Dauer 30min)